Der
Prophet Elija:
In ihm fanden die Karmeliten ein Vorbild, nach dem sie ihr Leben als Einsiedler
auf dem Berg Karmel gestalten konnten. „Der Herr der Heerscharen lebt, Israels
Gott, und ich stehe vor seinem Angesicht“ wurde auch ihnen zum Leitgedanken.
Maria:
Im Karmel geht es darum, den Alltag selbst geistlich zu leben. Maria, die
Mutter Gottes, ist uns hierbei „Schwester“ – wie Maria und mit Maria in Gott das
DU finden – das ist der Grundzug der karmelitanischen Spiritualität!
Teresa
von Avila (1515-1582):
Geistliches Leben ist für sie kein zeitlich begrenzbares Tun, sondern eher
eine neue Art und Weise zu denken, zu fühlen, zu handeln und zu sein. Im Leben
Jesu findet sie ihre Schule der Freundschaft mit Gott und den Menschen.
Johannes vom Kreuz (1542-1591):
“Wenn der Mensch Gott sucht – viel dringlicher sucht Gott schon den
Menschen“. Von besonderer Bedeutung ist seine Lehre von der „dunklen Nacht“
geworden: In der scheinbaren „Ferne“ Gottes erkennt er die göttliche Führung,
die aus religiösen Fixierungen befreit und zur Liebe fähig macht.
Edith
Stein (1891-1942):
Ihre unbedingte Wahrheitssuche führte sie vom jüdischen Glauben über die
Philosophie zum katholischen Glauben und in den Karmel. Als Ordensfrau wurde sie
in Auschwitz ermordet. Durch ihre Gott-Suche, ihr Engagement für die Rechte der
Frauen und ihr Einfühlungsvermögen ist sie für viele Menschen von heute ein
Vorbild.